Jülich / Neumünster, 10.08.2016, von Jessica Sybertz

Bundesjugendlager 2016 - THW-Jugend verbringt eine spannende Woche im Norden

Anfang August machten sich acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem OV Jülich auf den Weg in den Norden – Ziel waren die Holstenhallen in Neumünster.

Mit mehr als 4.000 anderen Jugendlichen, Betreuerinnen und Betreuern und Gästen fand dort vom 3. bis 10. August das 16. Bundesjugendlager statt.

Die fast 600 km legte die Gruppe gemeinsam mit den anderen teilnehmenden Jugendgruppen aus dem Geschäftsführerbereich (GFB) Aachen zurück. In den frühen Morgenstunden kam die Kolonne am Treffpunkt an und die Jülicher Gruppe wurde kurze Zeit später schon zu ihrer Parzelle gelotst. Aufgrund des tollen Begrüßungswetters – „Schietwetter“ wie man es im Norden so schön nennt – haben die Jugendlichen in Rekordzeit ihr Zelt aufgebaut und sich für die kommende Woche eingerichtet. Im Anschluss wurde sich erstmal von der anstrengenden Fahrt erholt und das Lagergelände erkundet. Abends wurde das Bundesjugendlager offiziell eröffnet, auch der THW-Präsident Albrecht Broemme richtete einige Worte an die Jugendlichen und wünschte allen Teilnehmenden eine tolle Woche.

An den darauffolgenden Tagen folgten unterschiedliche Workshops, Besichtigungen und Ausflüge. Im Modellbauworkshop konnten eigene Dioramen, z.B. mit Fahrzeugen, erstellt werden. So konnte beim Ausflug ins Miniaturwunderland gut nachempfunden werden wieviel Arbeit dahinter steckt so große Landschaften, Städte und sogar ein Flughafen im Maßstab 1:87 zu bauen. In Hamburg durfte natürlich eine Hafenrundfahrt an den Landungsbrücken nicht fehlen – ein ehemaliger Werftmitarbeiter erklärte viel über die Geschichte der Gebäude im Hafenbereich, die Veränderung der Werften im Laufe der Zeit und die Technik die hinter der Beladung von Containerschiffen steckt. Der Kapitän ließ die Jugendlichen am Ende sogar den Steuerstand besichtigen und klärte die Funktionen der unterschiedlichen Knöpfe. Abends stand noch eine spannende Führung durch die Produktionshallen der SHZ auf dem Programm. Die Jugendlichen konnten hier sehen, wie aufwendig die Planung, Zusammenstellung und der Druck von Tageszeitungen ist.

Im Wattforum in Tönning ist in einer interaktiven Ausstellung alles über den Nationalpark Wattenmeer in Schleswig-Holstein, die verschiedenen Lebewesen und Ebbe & Flut zu sehen. Natürlich kam der Spaß auch nicht zu kurz: Im Erlebnisbad in St. Peter-Ording konnten drei unterschiedliche Rutschen getestet werden – blaue Flecken waren inklusive. Am Abend wurde noch der Sonnenuntergang an der Strandpromenade genossen bevor es zurück zum Lagergelände ging.

Gemeinsam mit der THW Jugend Übach-Palenberg ging es sonntags nach Laboe, dort wurde zunächst das Marine-Ehrenmal besichtigt und die tolle Aussicht genossen. Nachmittags wurde sich dann am Strand von den anstrengenden Ausflügen der vorherigen Tage erholt. Der ein oder andere traute sich sogar ins doch etwas kühle Wasser. Am Montag stand der Ausflug in den Hansa-Park auf dem Programm, gemeinsam mit der THW-Jugend aus Herzogenrath wurden die unterschiedlichen Fahrgeschäfte ausgiebig getestet. Auch wenn der Kreislauf nach der Achterbahn bei manchem kurzzeitig nicht mehr ganz da war bekundeten alle ihren Spaß.

Dienstags stand ein Besuch im U-Boot Ausbildungszentrum der Marine in Eckernförde an. In einem Film wurde die Ausbildung sowie die Tätigkeit der Besatzung vorgestellt und auf die Besonderheiten in einem U-Boot eingegangen. Danach ging es zur Besichtigung auf eins der Flottendienstboote. Neben dem Motorbereich und dem Steuerstand wurden auch die Kabinen der Besatzung, der Aufenthaltsraum, der Fitnessraum und die Sauna gezeigt. Das Aufklärungsschiff hat Frühwarn- und Fernmeldeaufgaben, die in Zusammenarbeit mit anderen Einheiten deutscher und internationaler Streitkräfte ausgeübt werden. Neben der Stammbesatzung kommen dann Spezialisten für die elektronische Aufklärung mit an Bord. Nach der ausführlichen Führung wurde noch der Hafenbereich in Eckernförde erkundet bevor es abends zurück zum Lager ging, wo bereits das Abendessen wartete.

Mittwochs morgens begann die Jülicher Gruppe sehr früh mit dem Abbau. Um kurz nach 8 Uhr waren alle Taschen, das Zelt, die Feldbetten und Proviant für die Fahrt auf dem Auto und Anhänger verstaut. Ein letztes Mal wurde sich in der Frühstücksschlange angestellt bevor es auf die Heimreise ging. Am Abend sind alle wieder wohlbehalten in Jülich angekommen. Nachdem Auto sowie Anhänger ausgeladen waren konnten die Jugendlichen wieder an ihre Eltern übergeben werden.

Bereits jetzt freuen sich die Kids auf kommende Zeltlager und Ausflüge. Den Betreuerinnen und Betreuern blieb außer einem großen „Dankeschön“ nichts mehr hinzuzufügen – auch die freuen sich schon auf die nächsten Aktionen. 


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